Segelschein

admin April 2nd, 2007

Ab einer Segelfläche von mehr als 12m² wird zum Führen von Vergnügungsfahrzeugen (Segelbooten und Segelyachten) das Bodenseeschifferpatent der Kategorie D benötig (amtlich vorgeschrieben). Ab dem 14. Lebensjahr können die Bewerber am Bodensee das Bodenseeschifferpatent Kat. D erwerben. Hierzu muss beim Landratsamt sowohl eine theoretische, wie auch eine praktische Prüfung abgelegt werden. Speziell beim Bodenseeschifferpatent Kat. D sollten sie darauf achten, eine qualitativ hochwertige Segelschule für ihren Segelkurs am Bodensee auszuwählen. Denn das Bestehen der Prüfung zum Bodenseeschifferpatent ist das eine, eine gute Seemannschaft und Sicherheit auf dem Wasser (Bodensee) etwas anderes. Entscheidende Faktoren hierbei ist, ob die Segelschule eine sog. Megaphonausbildung anbietet, oder ob ein Segellehrer mit an Bord ist. Fragen sie dort lieber an, bevor sie buchen!

Wobei die Erfahrung auch gezeigt hat, dass sie sogenannte Individualausbildung, also dass stets ein Segellehrer mit an Bord ist (inklusive Prüfung!), ebenso wenig geeignet ist. Die Bodensee Segelschule Wasserburg setzt aus diesem Grund auf ein duales praktisches Ausbildungssystem. Anfangs ist stets ein Segellehrer mit an Bord der Segelboote. Mit dem sich bald einstellendem Lernerfolg wird sich der Lehrer aber zunehmen (erst verbal, später personell) zurückziehen. Die letzten beiden Tagen verbringen die Segelschüler (natürlich zusammen mit weiteren Schülern) alleine auf den Segelbooten. Der Segellehrer wird dann auf einem Motorboot, welches verankert ist, sein und sie werden die einzelnen Manöver durchfahren, am Motorboot anlegen und um so dann eine Manöverkritik zu besprechen. So erhöhen sich die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein der Bewerber. Später, nach erfolgreich abgelegter Prüfung zum Bodenseeschifferpatent, ist ja auch kein Segellehrer mehr mit an Bord, wenn sie alleine auf dem Bodensee die Stunden genießen. Wichtig aber ist, dass anfangs eine genaue Anleitung durch fachkundiges Personal gegeben wird, wo auch auf Kleinigkeiten geachtet wird, die später sicherheitsrelevant sind.

Die theoretische Prüfung zum Bodenseeschifferpatent Kat. D
Neben den Themen, die auch für Motorbootfahrer gelten, müssen zusätzlich allgemeine Fragen über das Segeln und Segelboote beantwortet werden. Ferner sind natürlich die Ausweich- und Fahrregeln ein wichtiger Punkt. Da im theoretischen Teil ohnehin der komplette Fragenkatalog geprüft wird, wie er auch beim Bodenseeschifferpatent der Kat. A beantwortet werden muss, machen i.d.R. alle Segler, die das 18. Lebensjahr schon erreicht haben, auch gleich den Motorbootführerschein mit.

Die praktische Prüfung zum Bodenseeschifferpatent Kat. D
Wichtig hierbei ist ein sicherer Umgang mit und auf dem Segelboot. Neben den Grundvoraussetzungen wie Vorbereitung und Segelanschlagen und –setzen, werden Mann Über Bord und diverse Anlegemanöver geprüft. Diese beinhalten die wichtigen Kurse (Am Wind, halber Wind, raumer Wind und vor dem Wind), sowie Halse, Wende, Q-Wende, Aufschießer, Beidrehen und der gleichen mehr. Gesteigerten Wert wird in der Bodensee Segelschule Wasserburg auch auf praktische Seemannschaft und sicherheitsrelevante Manöver und Abläufe gelegt.

Nach bestandener Prüfung zum Bodenseeschifferpatent kann auch das Bodenseeschifferpatent der Kat. D in den amtlichen Sportbootführerschein Binnen ohne weitere Prüfung umgeschrieben werden. Ihre Segelschule am Bodensee berät sie gerne und ausführlich rund um das Thema Bodenseeschifferpatent.

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